Sylt-Gedicht

Dieses Gedicht ist das Ergebnis eines Projektes während des Deutschunterrichts in der 8. Klasse und bezieht sich auf die Eindrücke, die ich während unseres Landschulheimaufenthaltes im Herbst 1998 auf dieser Insel gesammelt habe.

Sylt - eine Insel am Abend

Die Dämmerung, weich wie blauer Rauch,
Verhüllt das kleine Land.
Im matten Mondlicht der verlassene Strand.
Verstummt der Möwen Schrei als leiser Hauch.

Das Meer atmet im Dunkeln, zwischen den Klippen
Die Wellen tänzeln ans Ufer und wippen,
Zerspringen wie tausend schwarze Brillianten
An unsichtbaren Kanten.
Silbergraue Wolken - wie Schimmel am Himmel -
Treiben Schatten über's Meer.

Strandhafer, dicht, wie ein starkes Heer,
setzt sich gegen den Wind zur Wehr,
Will sich keinesfalls ducken.
Schwarze Heidschnucken
Zwischen den Dünen zusammenrucken.

(c) Sarah Jehle

Gedicht von Sarah Jehle

Liebe Sarah, selbst Journalistin, sind deine Gedichtzeilen berührend, eindrucksvoll und verleiten zum Nachdenken. Großartig, mit einer positiven Grundaussage. Das Schreiben liegt dir :) alles Gute, Annette