Allgemeines

Ein strenger, vor allem schneereicher Winter war zu Gast in diesem Jahr. Seit etwa Silvester schützte pausenlos eine bis ca 40cm hohe Schneedecke den Garten vor dem beißenden Frost, der sich seit Mitte Dezember in mehreren Eislbumenphasen mit Temperaturen bis minus 25°C ein Stelldichein gab.
Ein Bekannter erzählte vergangene Woche, daß an seiner Meßstation hier in Eberswalde der Boden 5 cm unter der Schneedecke noch immer +0,7°C warm war.

In der Konsequenz heißt das vermutlich, daß was vom Schnee nicht an sonnigen Tagen sublimiert, problemlos versickern kann, was ein potentielles Frühjahrshochwasser doch wesentlich entschärfen dürfte.
Auch die Flora wird es zu schätzen wissen, und gleich nach der Schneeschmelze in einem atemberaubenden Tempo in ihrer Entwicklung voranschreiten. Ebenfalls werden uns die Moorfrösche und ihre anderen amphibischen Kollegen bei den Kontrollen am hiesigen Schutzzaun trotz der neu eingebauten Tunnel sehr wahrscheinlich gut auf Trab halten.