11. Mai 2011

Heute wars schon ab dem frühen Morgen richtig schwül-warm. Über Nacht waren wieder Massen von Spargel aus dem Boden herausgewachsen, so dass wir ne gute halbe Stunde länger mit dem Stechen beschäftigt waren als in den letzten Tagen.
Von der täglichen Routine abgesehen stand heute Steinesammeln aufm Sommerhafer-Schlag aufm Plan. Miit dem Sinn und Zweck, die Hinterlassenschaften der Gletscher daran zu hindern, bei der Ernte die Mähdrescher unnötig zu demolieren - da kommt man wesentlich billiger weg, wenn man im Frühjahr den Sprit für den Trekker investiert und das Zeug einsammelt als im Spätsommer teure Reparaturen zu provozieren. Nebenbei entstehen so auch neue - naturschutzfachlich wertvolle - Lesesteinhaufen (europaweit geschützt als sog. FFH-Lebensraumtyp) und ich durft nach Jahren auch mal wieder selbst mitm Trekker übern Acker tuckern... :-)

In der Mittagspause dann im Haferstroh aufm Heuboden probegelegen - werde dort mein Quartier für die nächsten Monate einrichten.

Da für den Abend Regen vorhergesagt war und wir diese Woche noch u.a. Salat und Kohlrabi setzen wollen, fuhren wir am Nachmittag nochmal mit dem Trekker los um die Pflanzlöcher dafür vorzubereiten, damit sich in ihnen schonmal ein Großteil des Wassers sammeln kann (der Boden ist derzeit furztrocken). Diesmal hatten wir dafür eine Art Spaten/Schaufelmaschine im Schlepptau, - muß nochmal nachfragen wie die genau heißt - jedenfalls befinden sich auf einer quer zum Trekker hängenden Stange zwei Schaufelräder - mit der anno dazumal die Löcher fürs Legen von Kartoffeln gestochen wurden.
Meine Aufgabe war es dabei, hinten auf dieser Stange zu stehen und aufzupassen, dass die beiden Schaufelräder zwischen den Trekkerspuren blieben bzw. sie ggfs. über Gewichtsverlagerung vom "Ausbüchsen" abzuhalten. :-)