12. Mai 2011.

Das heutige noch nich alltägiches Highlight war das Kochen des Gelees aus dem Löwenzahnblütenkaltauszug. Sprich 1 bottich voll Blüten abgeseiht, dann zusammen mit etwas ausgepreßtem Zitronensaft und Gelierzucker (2:1) aufgekocht. Waren knapp 6 Liter, dafür verwendeten wir insg. 4,5kg Gelierzucker. Meinem Geschmack nach hätte es etwas weniger davon sein dürfen, oder in Kombination mit nem zuckerfreien Geliermittel, da es so recht süß geworden ist, aber es gibt lt. Babette eine gesetzliche Vorschrift, wonach ein Fruchtaufstrich nicht weniger als 65 w% Zucker enthalten darf um sich Gelee nennen zu dürfen. Müsste echt nochmal dieses absurde Ding namens Konfitürenverordnung duchschmökern... Frage mich jedenfalls was der Sinn dahinter sein soll - evtl. die Gewährleistung einer gewissen Mindesthaltbarkeit?

Noch n kleiner Lerneffekt: Gelees und Marmeladen darf man nur verkaufen, wenn man nachweisen kann, dass man diese an einem Ort mit abwischbaren Oberflächen geköchelt und abgefüllt hat. Sonst gibts u.U. Ärger mit den Kontrollstellen.

Noch was: ungestempelte Eier dürfen ausschließlich nur auf genau dem Grundstück verkauft werden, wo auch die Hühner dazu gehalten werden. Sprich noch nicht mal an nem andren Fleck im selben Ort oder gar auf dem Markt. => Als Verbraucher besser nie ungestempelte Eier kaufen, außer direkt an der Haustür des Erzeugers - denn sonst läuft man ganz schnell Gefahr, dass z.B. der Verkäufer auf dem Wochenmarkt z.b. von billig eingekauften Käfigeiern einfach den Stempel abgewaschen hat und sie als Freilandeier weiterverkauft...

Heut Abend muß ichnun noch Nachtschicht schieben um die auf dem Hof benötigten Siebensachen zusammenpacken und mein Zimmer übergabetauglich zu machen, damit mein Untermieter morgen einziehen kann.