Mehlwurmzucht

Ich hab nach Sauerteig, Milch- und Wasserkefir, Kombucha und Natto neben meinen Fischen, Süßwasserzwerggarnelen, Wasser- und Ostafrikanischen Riesenschnecken mal wieder ein neues, diesmal - wenn man die Motivation dahinter betrachtet - aus Sicht der meisten hiesigen Mitmenschen wohl ziemlich freakiges Haustier: Mehlwürmer (sowie deren Puppen und bald auch die daraus schlüpfenden Mehlkäfer). 8-)

Wie komm ich dazu?

Der Artikel "Die Eiweiß-Revolution" in der Online-Ausgabe des Enorm-Magazins hat mich super neugierig gemacht auf dieses Thema. Zumal es global betrachtet aus meiner Sicht absolut sinnstiftend ist.

Der Zuchtkasten vom im o.g. Artikel vorgestellten Unternehmen "LIVIN farms" sprengt jedoch mit seinen selbst im Vorverkauf rund 600€ mein Budget bei weitem. Da mir jedoch schon lange bekannt war, daß Mehlwürmer als Futter u.a. für Terrarientiere gezüchtet werden, befragte ich daraufhin einfach die Suchmaschine meines Vertrauens nach Anleitungen dafür und wurde umfangreich fündig.
Und daraufhin bestellte ich dann recht spontan 1kg Mehlwürmer als Zuchtstamm.

Und was mach ich dann mit den ganzen Mehlwürmern?

Primär: Selber essen

Jaja rümpft ihr nur die Nasen... - Dazu sei euch jedoch gesagt, dass ausschließlich wir in unsrem westlichen Kulturkreis keine Insekten (mehr) essen. V.a. in Asien (Thailand, Japan), Südamerika und in vielen afrikanischen Staaten gehören Insekten seit Menschengedenken auf den traditionellen Speiseplan (siehe dazu u.a. folgendes Video: "earthrise : Six Legged Meat: Insects As Eco-Friendly Meat").
Der Ekel davor wurde uns allen anerzogen - sonst hätte meine zweijährige Tochter von sich aus sicher genauso reagiert. Hat sie aber nicht. Pure Neugier war aus ihrem Verhalten abzulesen. Und sie ist ganz von sich aus, ohne jegliche Aufforderung meinerseits, mit Feuereifer beim Füttern und der (easy peasy) Pflege (s.u.) mit am Werk.

Und wer ein Problem damit hat, dass ihn sein Essen anschaut, der kann die Mehlwürmer ja auch zb zu Buletten, gemahlen als proteinreiche Beimengung zu Backwaren, etc weiterverarbeiten - der Kreativität sind da keine Grenzen gesetzt. (Und mal ehrlich - wer würde noch z.B. ein Rind, ein Schwein, Lamm oder Huhn essen, wenn es im Ganzen incl. Kopf auf seinem Teller läge?)

Und wie ist das nun mit den Bandwürmern? Mehlwürmer können Zwischenwirt des Zwergbandwurmes sein (müssen aber nicht!). D.h. sie tragen grundsätzlich maximal Larvenstadien des Bandwurms in sich. Diese können sich in ihnen aber nicht bis zur Geschlechtsreife entwickeln (sonst wären sie auch nicht Zwischen-, sondern Endwirt) und somit auch keine Bandwurmeier produzieren. Ein potentieller Endwirt (wir Menschen zb.) könnte sich infizieren entweder durch Aufnahme von Bandwurmeiern oder Essen von ungegarten, infizierten Zwischenwirten.
Und da die Käfer-Eier nicht infiziert sein können, kann ab der 2. Generation auch kein Mehlwurm mehr infiziert sein (solange er nicht mit bandwurmhaltigem Substrat in Kontakt kommt) und wäre damit potentiell auch roh essbar (wers mag, ich würde sie aber trotzdem lieber vorher einfrieren als sie bei lebendem Leibe zu verspeisen...).
Da niemand hier mit einem Bandwurm infiziert ist, und wir von meinem Zuchtstamm keine Mehlwürmer essen werden (v.a. weil mir unbekannt ist, womit sie beim Züchter gefüttert wurden), besteht für uns folglich auch kein Infektionsrisiko.

Sekundär: als gelegentliches Zufutter für meine Fische (Kardinäle)
v.a. falls ich mal zuviele Mini-Mehlwürmis haben sollte, kriegen die Fischis dann ab und an die frisch gehäuteten.

Und warum ist das so sinnvoll?

- Dazu lest u.a. hier weiter:
https://www.livinfarms.com/blog-1/edible-insects-meyer-rochow
https://www.researchgate.net/publication/262637170_Can_insects_help_to_ease_the_problem_of_world_food_shortage

Übrigens empfiehlt auch die FAO Insekten als Nahrungsquelle für den Menschen in Betracht zu ziehen: Edible insects - Future prospects for food and feed security

- Mehlwürmer sind nicht nur in Krisenzeiten eine stets leicht verfügbare nicht zu verachtende Proteinquelle, die alle essentiellen Aminosäuren enthält. Je nach Futter variiert auch der Gehalt an Mineralien und Vitaminen.

Die Zucht ist:
- extrem einfach,
- sehr preiswert (dazu unten mehr, hängt v.a. vom kohlenhydrathaltigen Grundsubstrat ab), d.h. die Menge an Protein, die dabei unterm Strich pro Woche "geerntet" werden kann, unterbietet deutlich den Preis für die selbe Menge handelsüblichen Fleischs. U.a. haben 1kg Mehlwürmer haben einen riesigen Appetit auf nennenswerte Mengen roher Gemüse- und Obstreste, die sonst auf dem Kompost landeten und die auch Regenwürmer in der selben Zeit niemals weggefressen kriegen würden.
- in jedem beheizten Wohnraum durchführbar (Temp. zw. 16 und max ca 30°C, je wärmer desto kürzer die Entwicklungsdauer) und braucht für den Eigenbedarf sehr viel weniger Platz (je höher die Temperatur (s.o.), desto weniger pro Person durch höhere "Erntemenge" pro Woche) - bei uns aktuell ca 0,5m² ca 20°C - und auch Wasser als zb Sojaanbau oder die Zucht von Säugetieren (z.B. Rinder, Schweine)
- sehr lehrreich: meine Tochter erlebt live mit, was eine vollständige Metamorphose ist; sie entwickelt erst gar keinen Ekel vor Insekten, lernt Verantwortung für andere Lebewesen zu übernehmen indem sie sich an deren Pflege beteiligt, lernt dass auch andere Lebewesen Bedürfnisse haben, die erfüllt werden müssen, damit sie überleben können...
- bzgl. ihres ökologischen Fußabdrucks maßgeblich davon abhängig, aus welcher Quelle bzw Entfernung & Anbauverfahren man das Futter bezieht. Buchweizen wär aus dieser Perspektive recht gut, weil sehr geringe Nährstoff- und Wasseransprüche, viel Blattmasse dadurch konkurrenzstark und gut gegen Erosion schon als Jungpflanze (im Ggs. zu zB Mais od Kartoffeln) und braucht um geschrotet zu werden auch kein Schälen vorher (im Ggs zu für den Menschl. Verzehr) und ist obendrein auch eine sehr wertvolle Bienenweide. In West-Polen z.B. gehören Buchweizenfelder zum gewöhnlichen Landschaftsbild mit dazu - warum hier, nur ca 30km Luftlinie entfernt bei vergleichbaren Standortbedingungen, nicht?

 


 

Und welche Erfahrungen/Beobachtungen hab ich nun bisher damit gesammelt? Welche Ideen und Fragen kamen dabei auf?

(gebrainstormter notizenartiger ENTWURF, darum habt bitte Nachsehen bzgl Groß/Kleinschreibung, Zeichensetzung und Grammatik)

11.4.2017

Paket mit 1kg Mehlwürmern kommt an. Bezugsquelle www.bird-box.de, geliefert in feinmaschigem Gaze-Sack in Versandkarton.

zuerst 500g biohaferkleie in 1 ehem. wurmkompostkiste, alle würmer drauf, -> ca 2cm hohe wurmschicht überm substrat, zweite kiste gekauft, selbes substrat, hälfte der würmer umgesiedelt.
frischfutter: birne, broccolistrünke, altes glutenfreies buchweizenbrot, je 1 kiwihälfte mit schale.
beobachtungen: birne schon nach wenigen stunden ratzfatz kahlgefressen, brot ebenfalls deutlich verkleinert
Fragen: maximale Besatzdichte um Kannibalismus vorzubeugen? Werden Puppen auch von Mehlwürmern angefressen? Falls ja was ist die effektivste Aussortiermethode der Puppen aus dem Wurmgewusel?

12.4.2017

birnenreste rausgetan, immer wieder händisch einzelne tote rausgesammelt,
abends im aquarium 1 kl. bund cryptocoryne wendtii entnommen weil aquarium damit zugewuchert, und an mehlwürmer verfüttert. vorher gut ausgedrückt damit nicht zu nass. wurde ganz gut angenommen, außer rhizomen und stengelbasen.
viel im netz recherchiert, videos dazu und zum essen von Insekten allgemein angeschaut. bestelle mir evtl nächsten monat das mehlwurmkochbuch von livin farms, falls im netz keine ansprechenden rezepte zu finden sein sollten.

13.4.2017

beobachte wieder tote mehlwürmer, versuch diese auszusammeln von hand extrem mühsam. ursache unbekannt, evtl zu hohe besatzdichte? oder haferkleie zu hoher mehlanteil? ansteckungsgefahr für gesunde würmis durch tote kollegen, wenn diese in der kiste bleiben?
aussieben mit küchensieb sehr mühsam - effektivste methode: kl. teller mit boden nach oben in leere box gelegt, mehlwürmer portionsweise auf dessen mitte geschaufelt, wer lebt krabbelt zum rand und rutscht diesen runter, wer tot oder puppe oder krank ist oder sich grad häutet, bleibt in der mitte liegen und kann dann nochmal händisch nachsortiert werden.
mit sortieren bis zum abend nicht fertig geworden, dh. in kiste 1 nun 1kg haferkleie plus ca hälfte der würmer, in kiste 2 nur würmer plus etwas frischfutter, stand so über nacht. suboptimal.

muß mir kastenförmiges sieb mit moskitonetzbespannung basteln um jung-mehlwürmer auszusieben, damit die nicht von den großen angefressen werden.

abends in beiden kisten gleichviele bierhefetabletten mit mhd 2014 gefüttert, nachdem ich hinweis dazu auf livin farms webseite gelesen hatte und mir diese packung zufällig wieder in die hände fiel.

gleichzeitig die erste puppe entdeckt und gleich separiert. :)

14.4.2017

morgends: bierhefetabletten alle nur noch halb so groß wie am abend vorher, insg. 7 neue puppen gefunden (insg.nun 8)
im weiteren tagesverlauf noch mehrfach nach neuen puppen gesucht, keine weiteren entdeckt.
frühs gefüttert mit zucchini und paprikaresten, mann waren die viecher hungrig - abends schon nur noch die hälfte davon da. auberginenstücke und birnenschalen gefüttert.

in kiste 2 500g alten ganzen ungerösteten bio-buchweizen als substrat gegeben (mhd 2016 abgelaufen) um todesursache von zu kleinen partikeln auszuschließen. mal weiter beobachten. in haferkleiekiste (unaussortiert) deutlich mehr tote würmer drin als in buchweizenkiste.
Habs mittlerweile aufgegeben, täglich die toten Würmis rauszusammeln - viel zu zeitaufwendig. Hoffe einfach dass sich möglichst bald der Großteil von ihnen eh verpuppt, dann lassen sich hoffentlich leichter voneinander trennen

zwei alte regenwurmkisten mit löchern im boden ausgewaschen - die eine hat kleinere löcher als die andere, in erstere puppen einquartiert auf leerer plastedose mit deckel obendrauf, damit wenn käfer schlüpfen diese allein zum rand krabbeln, runterfallen und die restl. puppen nicht anfressen können. bin froh dass puppen nicht auch noch weitere pflege zu brauchen scheinen.

Will in dieser puppen/käfer-kiste dann fütterungsversuche machen mit alten hülsenfrüchten (bohnen, kichererbsen) sowie Bierhefetabletten - wenn die Eier legen sollen, haben die vermutlich nen erhöhten Eiweißbedarf... mal sehn ob se die Hülsenfrüchte mit ihren Mandibeln angenagt bekommen. Ansonsten steig ich um auf ganze oder ganz grob geschrotete bio-haferkörner ausm Regionalladen. Unter Käferkiste kommt dann Kiste mit einer Hälfte vom Gaze-Sack in den Boden reingeklebt mit Substrat für Eier obendrauf (Käfer fressen ihre eigenen Eier), Gazeboden, damit Kacka von Babywürmis durchrieseln kann, in wiederum darunterliegende Kiste mit Regenwürmern, die das Mehlwurmkacka nebst weiteren Küchenabfällen und Roßmann-Katzenstreu (pures bentonit) fertig kompostieren sollen.

Achja - wegen meiner glutensensitivität füttere ich die mehlwürmer und -käfer bis auf die bierhefe nur mit glutenarmen und -freien kohlenhydratquellen und werd sie vor dem verzehr zusätzlich zwei, drei tage ganz hungern lassen, damit se ihren darm noch vollends entleeren.

Abends noch 6er Eierkarton geviertelt, pro Kiste nen halben als Versteckmöglichkeit reingelegt in der Hoffnung damit die Puppen leichter raussammeln zu können.

15.4.2017

heute 4 neue Puppen entdeckt und von den Würmern separiert. Insg. nun 12 Puppen. Bin neugierig, obs nen Punkt gibt, an dem sich plötzlich extrem viele auf einmal verpuppen. Hängt natürlich auch vom Entwicklungsstand-Spektrum der Population ab. Wär auf jeden Fall praktisch, in einer Kiste nur ne möglichst kleine Altersspanne zu haben - bedeutet aber in der Konsequenz sehr viele Behälter/Kisten parallel mit verschieden großen Würmis drin, sprich Platzfrage.
Die Livin Farms Box hat 6 Schubladen für Würmer und Eier und gibt in ihrem Manual einen Ernterhythmus von 18 Tagen, bei thermostatgesteuerten optimalen Temperaturverhältnissen und ausreichend Futterangebot, an.

heute waren sämtliche neulich gefütterten Bierhefetabletten fast komplett aufgefressen, darum frische nachgelegt. Bzgl Futter beobachtet, dass Zucchini- und Paprikareste sehr begehrt sind bei den Wusels, Aubergine dagegen (gleichzeitig gefüttert) kaum angetastet. Vollreife Birne (mit Schale, diese nach unten) wird binnen Stunden weggeschlürft.

Eierkarton-Beobachtung von heute: wenn man den Unterteil mit den Spitzen nach unten reinlegt, sammeln sich massig Würmer in dem großen Loch in der Mitte - warum auch immer. Hab das Ding nun umgedreht, mit den Spitzen nach oben und den halben Deckel mit der Außenseite nach unten. War unter der Pappe schon deutlich dichteres Gewusel zu sehn.
Außerdem fiel mir auf, dass sobald ich zufällig in Richtung Kiste ausatmete, es darin sofort ganz hektisch zu wuseln begann. Vermutlich instinktive Fluchtreaktion auf erhöhte CO2 Konzentration in der Luft.

Aspekt Mortalität: subjektiver Eindruck, dass in Kiste mit ganzem Buchweizen als Substrat deutlich weniger tote Würmis drin sind als in Kiste mit Haferkleie... In Käferkiste werd ich als Substrat z.T. ganze, z.T geschrotete alte Wachtelbohnen (hab ich eh schon da, Restbestand) ausprobieren, wenn die eh ca 1 Monat alt werden.

16.4.2017

Heute und gestern je zwei neue Puppen (in jeder eine). Heute jedoch entdeckt, dass 5 der bisher insg. 16 Puppen sich nicht mehr bewegen wollen. Also derzeit noch 11 lebende übrig. Todesursache? Zu niedrige Luftfeuchtigkeit? Wär voll doof, wenn von dem 1kg Zuchtstamm Mehlwürmer ein Drittel als Mehlwurm verstirbt und dann nochmal die Hälfte von den Puppen... Leider nirgends nen Versand für lebende Puppen oder Käfer gefunden, wär nun rückblickend schläuer gewesen, bei den Futterinsektenhändlern nach Puppen anzufragen, das würde auch das Kannibalismusproblem während dem Versand und bis zum Schlupf der Käfer erübrigen...

Frage mich, ob der Buchweizen wirklich angefressen wird, nur uneindeutige "Nagespuren" zu erkennen. Gleichzeitig Angst, dass die Haferkleie in der anderen Kiste als Substrat zu dicht ist... Fühlt sich auf jeden Fall deutlich wärmer an als der Buchweizen (hab leider grad kein funktionierendes Digitalthermometer zur Hand, muß erst neue Batterien dafür holen)

EDIT: wenn man von der Seite draufschaut, fällt auf, dass in der Buchweizenkiste die Mehlwürmer deutlich gleichmäßiger im Substrat verteilt sind als in der Haferkleiekiste, dort stapeln sie sich deutlich mehr obendrauf.

Heute rohe Möhrenreste vom Kochen und wieder Bierhefetabletten (waren schon wieder restlos weggeputzt) gefüttert. Kleine Futterstücke auf die Eierpappen obendrauf gelegt damit sie nicht so leicht im substrat verschwinden und dort gammeln. Auch ohne Futter drauf versammeln sich jedes mal große Mengen Mehlwürmer von sich aus auf den Eierpappen. Und untendrunter auch (gute Methode um lebend von tot zu separieren wenns nötig wird).

Heute außerdem erste Fotos gemacht, hab nur leider grad technische Schwierigkeiten sie von meinem smartie auf den PC rüberzukriegen (und aufm Smartie grad kein Internet und kaputter wlan-adapter)...

21.4.17

- in den letzten Tagen tägl 1-2 neue puppen rausgefischt. in der schale, in der ichh sie sammle, jedoch sterben sie schneller weg als sich neue verpuppen - hilfe, was mach ich falsch? luft zu trocken? hab leider kein hygrometer, das ich da mit dazutun könnte...

- dieses wochenende will ich die haferkleie in der einen box gegen buchweizen oder hirse austauschen. ist eh schpn einiges an kotkrümeln in dieser box zu sehn. die haferkleiekiste riecht deutlich strenger als die buchweizenkiste, das interpretier ich als dringende handlungsaufforderung.

- futterakzeptanzbeobachtungen: radieschenblätter aus der biogemüsekiste werden verschmäht (wie schon auberginenstücke), auch an bio-karottenreste gehn sie nur sehr zögerlich ran scheint mir. entweder sie sind grad alle kugelrund gefressen oder sie mögen schrumpelkarotten und senfölglykosidhaltiges nicht. auh die bierhefe scheinen sie nicht mehr ganz so schnell wegzumümmeln wie zu anfang . ausserdem scheinen die zuletzt gefundenen puppen deutlich größer zu sein als die zuerst verpuppten.

- bei einigen Mehlwürmern Häutungsprobleme beobachtet. Da ich aus der Aquaristik weiss, dass Süßwassergarnelen und Zwergflußkrebse dieses Problem bei Ca-/Mg-Mangel ebenfalls haben und ich obendrein in einem Onlineshop für Mehlwürmer die Empfehlung las, sie mit Sepiaschalenmehl zu füttern, hab ich ihnen (wie bei meinen ostafrik. riesenschnecken auch) kurzerhand ne halbe Sepiaschale pro kiste reingepackt (im letzten Urlaub am Strand gesammelt), einzelne Mehlwürmis krabbeln drauf rum, viele verstecken sich drunter, bisher keine eindeutigen Fraßspuren zu sehn, mal weiterbeobachten.

- in leere klopapierrollen verstecken sie sich auch sehr gern rein.

23.4.17

heute 6 neue Puppen rausgefischt, und um zu niedrige Luftfeuchte als Todesursache auszuschließen, neben die Puppen feuchtes zerknülltes Klopapier gelegt. Hoffe sehr dass das hilft. Sie zusätzlich in eine Schale reingetan statt wie bisher auf deren Deckel obendrauf. Den Deckel nur schräg draufgelegt damit Luft in die Schale reinkommt.

Zucchini wird nach wie vor sehr gern gefressen. Auch Salat. Bierhefe geb ich jetzt nur noch ca 1x/Woche bzw wenn sie aufgefressen ist.

25.4.17

Das mit dem feuchten Klopapier in der Schale scheint ne gute Idee gewesen zu sein. Seither nur noch einzelne wenige Puppen verstorben. Sprühe auch seither alle paar Tage 1-2 Srühstöße mit nem kleinen Blumenwasserzerstäuber in die Mehlwurmkisten. [Die Luftfeuchte hier in der Wohnung schwankt immer wieder zw. ca 40 und knapp 60 %rF, je nach Witterung]

Seit gestern scheint ne Massenverpuppung angefangen zu haben.
Gestern warens in beiden Kisten insg 28 (!) neue Puppen, soviele wie hier bisher noch nie auf einmal.
Heute gings gleich ähnlich wieder weiter. Seit gestern Nacht sind schon wieder 17 neue Puppen da (jetzt ists erst Nachmittag) - und ich hab heut auch spasseshalber mal angefangen Strichlisten getrennt nach den beiden Kisten zu führen, da ichs nun nicht lassen kann mehrfach täglich nach neuen Puppen zu schauen (*grins* jaja Anfängerbegeisterung halt - falls hier n alter Hase mitliest: Wie oft schaust du nach neuen Puppen?) und sonst auch mit dem Zählen durcheinander komme.

Heute Fütterungsversuch mit Roter Beete und auch wieder Bierhefetabletten mit rein. Die Radieschenstücke von gestern Abend haben sich heut Nacht "in Luft aufgelöst" - scheinen also auch sehr begehrt zu sein. An der Sepiaschale heute beobachtet, wie einzelne Mehlwürmis aktiv dran rumzuknuspern scheinen, wird wohl doch angenommen.

Die leeren Klopapierrollen als Versteck nun der Länge nach halbiert, weil ich den Eindruck hatte, dass es für die Mehlwürmis, die unter den Rollen lagen, doch etwas sehr eng zuging - wollt einfach vorbeugen, dass sie von den sich in der Rolle versteckenden Kollegen erdrückt werden.

Wegen der nun einsetzenden massenhaften Verpuppung hab ich entschlossen, mit dem Substrattausch in der Haferkleiekiste doch noch ein paar Tage zu warten, bis sich der Großteil von ihnen verpuppt hat - dann siebt sich der Rest auch leichter aus.

26.4.17

Die Rote Beete haben sie nur ganz leicht angeknuspert. Kein Vergleich zu den Zucchinistücken, die ich heut morgen reingetan hab, die sind schon zur Hälfte weggeputzt. Rote Beete also wieder raus. Da sie schon etwas angechrumpelt war, war sie den Würmis evtl schon zu trocken und damit zu fest...

Heute (ca 19 Uhr) bisher nur insg. 21 Puppen, gestern warens Abends dann 36 gewesen, mit deutlicher Überzahl aus der Haferkleiekiste. So auch heute. Bin neugierig wie das weitergeht. Verrät mir ja vermutlich etwas über die Altersstruktur meiner Mehlwurmpopulation. Wenn ich die Zeit find, frag ich mal noch bei dem Züchter nach, von dem ich sie hab, ob der die Käfer mit den Larven zusammen hält in einem Gefäß, weil zwischen den Larven anfangs noch einige Flügeldecken von toten Käfern zu finden waren... Heißt zumindest, dass die Käfer nicht auf Sieben über dem "Ablaich"substrat gehalten werden, sondern wohl direkt darauf rumkrabbeln und dann ab und an in ein neues Gefäß verfrachtet werden. Werde hier ersteres machen, sehe einige praktische Vorteile darin.
Sobald die ersten Käfer schlüpfen, werd ich die Dose in eine dritte Kiste reinstellen mit Käferfutter auf nem Sieb untendrin und die Puppen wieder oben auf deren Deckel drauf, so dass die frisch geschlüpften Käfer von dessen Rand runterplumpsen und die restlichen Puppen nicht anfressen können.

Lese in den letzten Tagen div. Publikationen zu eßbaren Insekten - u.a. gestern "Nutritional Value of Mealworm as Food Source" (Nergui Ravzanaadii et al., 2012), darin wurden in auf Weizenkleie+Gemüsebasis gefütterten Mehlwürmern ca doppelt so hohe Ca- Werte in den Exuvien, d.h. den abgestreiften Häuten, gefunden als im gesamten lebenden Mehlwurm (80mg/100g vs. ca 43mg/100g); der Großteil des Calciums fand sich im Kot wieder. D.h ich lass den Würmis ihre alten Häute zum Recyclen und über deren Ca-reichen Kot freuen sich die Regenwürmer sehr.
Der Calcium Gehalt in den Würmern lässt sich dieser Quelle nach jedoch durch Fütterung mit Ca-reichem Futter bis auf 76% steigern - dh die Idee mit der Sepiaschale war wohl goldrichtig.

Ansonsten wurde noch folgendes in den Larven gemessen:

Phosphor (P) 706,07 mg/100g (puh, das ist verdammt viel! dürft gern weniger sein...)
Kalium (K) 947,973 mg/100g (super!)
Eisen (Fe) 6,687 mg/100g (schön viel)
Natrium (Na) 364,484 mg/100g - (puh, das ist verdammt viel! dürft gern faktor 100 weniger sein)
Magnesium (Mg) 202,688 (lässt sich das durch entsprechende Fütterung ebenfalls noch steigern? Bzw wieviel Mg enthalten Sepiaschalen? Mg ist auch eher Mangelelement in unserer Ernährung)
Zink (Zn) 10,428 (wunderbar! gut fürs Immunsystem)
Kupfer (Cu) 1,327 (puh - auch ganz schön viel, 1/10 davon wär mir lieber - denn schon 3mg Cu/Liter ist z.B. Grenzwert nach Trinkwasserverordnung im deutschen Leitungswasser... War evtl eine von deren Futterquellen damit belastet?)

Vielleicht erstell ich hier demnächst mal noch ne kleine Literaturliste zu für Mensch und/oder Tier eßbaren Insekten...

1.5.17

In den letzten Tagen haben sich teilweise bis zu 77 Mehlwürmer pro Tag neu verpuppt - bei täglichem Aussortieren. 8-) Wenn sich alle verpuppt haben, werd ich die Strichlisten mal in ein Excel-Diagramm umwandeln, mal sehn, ob sich da noch andere Zusammenhänge zeigen... Vom Verlauf her wirds wohl ne Normalverteilung werden. Würd mich interessiern, ob man daran was bzgl Altersstruktur der Population ablesen kann.
Die Puppensterblichkeit verringerte sich deutlich, seit ich feucht gehaltenes Klopapier mit in die Schale zu den Puppen reingelegt hatte.

Was gibts sonst neues zu berichten?

Da in der Haferkleiekiste die toten Mehlwürmer allmählich in der Überzahl waren und ich obendrein beobachtete, dass jeden Tag mehrfach viele quicklebendige Mehlwürmer auf den Eierpappen und aufgeschnittenen Klopapierrollen herumturnten, hab ich angefangen diese bei jedem Suchen nach frisch verpuppten einfach in nen separates Gefäß überzusiedeln. In der Hoffnung dann in ein paar Tagen so wenig Würmis wie möglich mit der Haferkleie zusammen durchs Sieb schütteln zu müssen (ist für die Tiere denk ich so auch deutlich steßärmer). In der extra Schale fütter ich sie grad mit gepufftem Quinoa (Altbestand, schmeckt mir einfach nicht), Zucchini, Paprika und ner lilafleischigen portugiesischen Süßkartoffel (Relikt v. Urlaubsmitbringsel).

2.5.17

Zudem hab ich gestern manuell noch den Großteil der Mehlwürmis mitsamt den toten dazwischen mit nem Eierpappendeckel in die Buchweizenkiste umgesiedelt. Hauptsächlich aus Ungeduld... Und ziemlich doof, wie sich nun rückblickend rausgestellt hat.
Denn mit den Sieben, die ich hier zur Verfügung hab, lässt sich die Haferkleie deutlich besser von den Würmis abtrennen als der Buchweizen... Letzteren ungeschrotet zu verwenden war ergo aus dieser Perspektive keine so besonders gute Idee. Oder ich muß dort einfach deutlich länger warten bis er fein genug kleingefressen worden ist... Jedoch waren in der Buchweizenkiste halt auch schon sehr viele tote Würmis drin (nicht ganz so viele wie in der Haferkiste anfangs), die ich von den gesunden abtrennen wollte.. Außerdem war auch schon einiges an Kotkrümeln unten in der Kiste drin...

Nun - wenn wer nen Tip hat wie ich gesunde von toten Mehlwürmis auf rel. zeitsparende Weise trennen kann, wär ich sehr sehr dankbar.
Momentan versuch ichs grad mit ner Kombination von einerseits die gesunden durch ein Sieb krabbeln lassen in der Hoffnung, dass dabei nicht zuviele tote mit durchrutschen - und andererseits dem gestern schon erwähnten "Eierpappenmagnet".

Nun und einen fehlgeschlagenen Versuch kann ich auch berichten:
Eine kleine Handvoll tot/gesund-Mehlwurm-Mix in kaltes Wasser gegeben und dann ganz flink oben die toten abgeschöpft und dann die unten gebliebenen sofort durch ein Sieb gegossen und abgetrocknet. Das war zwar auftrenntechnisch sehr effizient, aber leider haben es die meisten der gesunden Mehlwürmer nicht überlebt... :-( Also besser nicht nachmachen... Dachte einfach probierstes mal ob sie ein superkurzes Bad überstehen... aber sie scheinen da offensichtlich keinerlei Toleranz zu haben...

Naja - und weil sie nun schon tot waren, sollten sie wenigstens nicht umsonst gestorben sein...
Ergo entschloß ich mich spontan, sie als allererste Kostprobe zuzubereiten.
Erst gründlich mit kaltem Wasser gespült, dann 3min in sprudelnd kochendem Wasser gegart bis alle oben schwammen, abgesiebt, nochmal kalt gespült, trocken getupft, und 3min auf kleiner Flamme in Kokosöl gebraten (hierbei unbedingt Fettspritzschutzsieb od. Deckel benutzen!). Anschließend überschüssiges Fett abgesiebt, und die Mehlwürmis gewürzt mit etwas Salz, weißem Pfeffer, bisschen frischem Zitronensaft, Knoblauchpulver (hatte keinen frischen mehr da, sonst hätt ich den mit angebraten).
Der Geschmack erinnerte mich an geröstete Sonnenblumenkerne, angenehm knusprig. Sehr lecker. Also die werd ich sobald die Zucht mehr abwirft, definitiv fest in meinem Speiseplan verankern. Evtl. etwas kürzer braten, und die Kombi mit Curry probier ich auch noch aus.

5.5.17

Der Verpuppungsmarathon geht weiter. in den letzten Tagen im Schnitt rund 60 neue Puppen pro Tag gefunden. Sterblichkeit bei zw 1 bis 5 Puppen pro Tag.

Gestern ist der erste Käfer geschlüpft! Er wohnt nun zw zwei Eierpappenstücken mit etwas Haferflocken, nem Apfelschnitz und ner Bierhefetablette in ner großen Kiste, in der auch die Schale mit den Puppen drin steht (zu denen kommt er aber nicht rein). er krabbelt munter durch die Gegend.

Die Haferkleie- und die Buchweizenkiste sind nun endlich ausgesiebt/sortiert (mann war das mühsam...) Eine davon wird nun wieder von den noch lebenden Mehlwürmis bewohnt - als Substrat diesmal mit gepufftem Quinoa.
Der ausgesiebte Buchweizen war zwar noch lange nicht aufgefressen, wäre aber nicht ohne stundenlanges händisches Aussammeln von den Toten Mehlwürmern zu trennen gewesen (anfangs probiert, aber meine Tochter fing drauf an auf die Mehlwürmer eifersüchtig zu werden). Darum wird er nun samt haferkleie und mehlwurmkot und sämtlichen toten Mehlwürmis den Regenwürmern zum Fraß vorgeworfen.
Dafür heute fast fertig gerotteten Kompost und massig Regenwürmer+Helferleingefolgschaft (Springschwänze, Enchyträen, Tausendfüßler, Kellerasseln, Raubmilben etc) vom Komposthaufen im Garten geholt und in ner eigenen Box (ehem. Buchweizen+Mehlwurmkiste) einquartiert. (ein Teil meiner Zimmerpflanzen braucht demnächst eh auch wieder neues Substrat)
Die zu kompostierenden Mehlwurm-Siebreste werd ich noch mit Bentonit (aka Rossmann-Katzenstreu, Tonmineralquelle) und Holzhäcksel (aka Kleintierstreu) mischen, damit der fertige Kompost dann auch schön viel Ton-Humus-Komplexe enthält (sprich beste Wasser- und Nährstoffspeicherfähigkeit).
Ein Regenwurmzüchter erzählte mir mal, dass diese von kohlenhydrathaltigem Futter schön kugelrund werden und gut gedeihen sollen.

Warum ich die Mehlwurmreste nicht einfach draußen kompostiere, sondern drinnen in ner Kiste?
- Bildungsaspekt für meine Tochter
- da ich zukünftig die Mehlwürmer in stapelbarenKisten mit Gazeboden halten will (alle Altersstadien), ists deutlich praktischer, wenn deren Kot direkt in die Regenwurmkiste reinfällt als ihn immer extra zum Komposthaufen bringen zu müssen.
- der Komposthaufen draußen ist in suboptimalem Zustand, unabgedeckt, viel zu nass, garantiert mit Fäulniszonen innendrin (weil zu nass und dadurch Sauerstoffmangel - ein gesunder Kompost braucht Sauerstoff innendrin), zu wenig Tonanteil und strukturmaterial (zb Holzhäcksel, Stroh, feines Astmaterial..)
hab aber vor mich diesem noch anzunehmen, sobald die zweite fertig gerottete Miete irgendwo Verwendung gefunden hat...
- die Hühner meiner Nachbarn regelmäßig Freilauf im ganzen Garten haben und dabei regelmäßig den Komposthaufen durchscharren - weiß nicht ob denen die toten Mehlwürmer so gut bekommen würden...
- ich will im bisherigen Biomülleimer wieder anknüpfen an das Küchenabfall-Silageprojekt, das ich auf dieser Webseite hier schon skizziert habe - sprich den nicht an die Mehlwürmer verfütterbaren Teil der Küchenabfälle mit kanne Brottrunk fermentieren und dann den Regenwürmern zum Fraß vorwerfen und beobachten was dann passiert...:-) Fermentierte Küchenabfälle sollen ja auch viel schneller Rotten als frische - und es können sich darin auch keine Krankheitserreger und giftige Schimmelpilze und Fliegenmaden etc vermehren...

So. Nun genug für heute. :-)

31. Mai 2017

Ui, nun ist der letzte Mehlwurm-Tagebucheintrag schon fast 1 Monat her...
Nun der aktuelle Zwischenstand ist wie folgt:

Es ist nur noch eine winzige Handvoll Mehlwürmer übriggeblieben und aus geschätzen 3/4 der Puppen sind nun auch schon Käfer geschlüpft. Die Verpuppung ging in 3 großen Wellen vor sich, beginnend mit dem plötzlichen Wärmeeinbruch vorletzte Woche, nach den Eisheiligen. Teilweise waren pro Tag um die 250 Puppen aus der Würmerkiste rauszusammeln gewesen. Kaum war man damit fertig, lagen kurz drauf schon wieder die nächsten frisch zur Puppe gehäuteten drin... Drum hab ich dann nur noch 1x pro Tag in die Kisten reingeschaut und kam so recht auch nicht mehr mit dem Zählen hinterher.. Daher wirds mit ner wissenschaftlich sauberen Statistik bei dieser Generation wohl leider nix mehr... Nächte Generation - nächste Chance. Die Käfer der ersten Welle sind nun zw. 3-4 Wochen alt und legen schon Eier, die der zweiten Welle sind 2-3 Wochen alt und legen ebenfalls bereits.

Die Puppenruhe der ersten Welle betrug noch ca 14 Tage (verpuppt während und vor Eisheiligen), die der zweiten und dritten Welle (nach dm Wärmeeinbruch) nur noch je ca 1 Woche. Die Nachzügler kommen dann in eine vierte Dose. Will damit bei der 2. Generation ein möglichst enges Altersspektrum pro Gefäß erzielen um darüber den Zeitaufwand bei der Pflege weitestmöglich zu minimieren.
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Da ich nicht dazu kam, Boxen mit Moskitonetzboden herzurichten, durch das die Eier in ein separates Gefäß reinfallen sollten wie ursprünglich geplant (da sich die Käfer wohl auch sehr gern über die Eier hermachen), liegen diese nun noch im Substrat der Dosen mit den Käfern drin (bei allen bisher 3 Käferdosen so) und werden von den Käfern getrennt, sobald von denen der Großteil das Zeitliche gesegnet hat (üblicherweise verausgaben sie sich bei der Paarung und Eiablage derart, dass sie das nicht überleben). Die Käfer füttere ich derzeit mit ungefärbten aus Stärke hergestellten Verpackungschips (aus einer kürzlichen Bestellung) sowie Apfelstücken, Bierhefetabletten und ein wenig abgelaufenen Blütenpollen, die mir nicht mehr schmecken (die Käferchens brauchen ja auch ne Eiweißquelle für die Eiablage).

Ab dieser Phase heißt es nun höllisch aufgepasst, dass man weder Substrat aus den Käferbehältern verschüttet noch ein einziger Käfer unbemerkt ausbüchst. Wenns ein begattetes Weibchen war, das ne geeignete Brutstätte für seine Eier findet, hat man dann bald viele munter frei durch die Wohnung krabbelnde Mehlwurmbabys...- Au wei... Bis jetzt ist uns toi toi toi nix dergleichen passiert, hab die Käferbehälter darum auch vorsorglich in einer hohen Kiste stehn, wo sie au keinen Fall raus kommen.

Fortsetzung folgt.

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